Unser neuer Hunderatgeber zu alternativen Heilmethoden: Ich belle nur bei Vollmond von Antje Hebel

Welches Hundefutter ist empfehlenswert für deinen Hund?

Auch dein Hundefutter enthält chemische  Zusatzstoffe!

Welches Hundefutter ist empfehlenswert?Viele Menschen füttern ihre Hunde heute mit Fertigfutter. Kaum jemand kann noch unterscheiden, welches Hundefutter wirklich empfehlenswert ist, welches natürlich und welches chemisch gepanscht ist. Hundebesitzer glauben leider, dass der Aufdruck „Ohne Konservierungsstoffe“ bedeutet, ihr Hundefutter ist Chemiefrei. Das ist ein fataler Irrtum. Es sind die Zusatzstoffe, die unseren Hunden zu schaffen machen. Denn Konservierungsstoffe und Zusatzstoffe sind zwei völlig verschiedene Komponenten.

„Ohne Zugabe von Konservierungsstoffen“ heisst nur, dass der Hersteller keine Konservierungsstoffe mehr zufügt. Das ist bei den Zulieferern der einzelnen Bestandteile meist bereits geschehen! Der Hersteller muss keine mehr beifügen, weil die Konservierungsstoffe schon drin sind. Er lügt also nicht. Es ist nur cleveres Marketing.

Mit den Zusatzstoffen werden Verbraucher hinters Licht geführt!

Es gibt kein Hundefutter, das ohne Zusatzstoffe produziert werden kann. Diese Stoffe sind nötig für den Produktionsprozess und teilweise um die Haltbarkeit zu verlängern. Sie werden chemisch erzeugt oder aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt.

Zusatzstoffe wirken unter anderem konservierend, anti-oxidativ, als Säuerungsmittel, zur Farbstabilisierung, als Feuchtigkeitsbinder, als Kleber damit TroFu nicht bröselt, als Geruchsverbesserer des ausgeschiedenen Kotes, zur Erzeugung des Sättigungsgefühls und vieles mehr. All das ist nötig, weil industrielles Hundefutter eben nicht natürlich, sondern künstliches „Fake-Futter“ ist. Beim Verzehr von frischem, natürlichen Futter sind all diese Zusatzstoffe nicht erforderlich!

Zusatzstoffe müssen im Hundefutter nicht deklariert werden

Ob dein Hundefutter ungesunde synthetische Stoffe enthält, siehst du auf der Zutatenliste. Klingen die Begriffe lateinisch oder kaum aussprechbar? Dann kannst du sicher sein, es sind chemische Stoffe - und dein Hund kann sie NICHT verdauen.
Das schlimmste an der Sache ist, dass Zusatzstoffe NICHT deklariert werden müssen! Nicht einmal in unseren menschlichen Lebensmitteln.

Einer der bekanntesten Stoffe ist der Geschmacksverstärker Glutamat! Es ist in Allergie-Diätfuttern zu finden, die es beim Tierarzt zu kaufen gibt. Auch Glutamat muss nicht deklariert werden. Denn es wird dem Hundefutter nicht zugesetzt, sondern es bildet sich von selbst während des Herstellungsprozesses! Leider ist dieser Zusammenhang kaum einem Tierarzt überhaupt bekannt.

Entschlüsselst du das Begriffs-Wirrwarr im Hundefutter?

Zuletzt noch schnell eine kurze Analyse der schlimmsten Inhaltsstoffe, die in Tierfutter zu finden sind. Was glaubst du, sind Nebenerzeugnisse? Das steht auf vielen Hundefuttern. Fleisch-Nebenerzeugnisse sind unbrauchbare Abfälle wie Hufe, Krallen, Federn, Augen... Fisch-Nebenerzeugnisse sind Abfälle aus der Fischindustrie wie Innereien, Flossen, Gräten, Köpfe... nicht gerade empfehlenswert, oder?

Aber die Hersteller merken, dass die Verbraucher bewußter einkaufen. Der neueste Trend ist jetzt, die bekanntesten Zusatzstoffe auszugrenzen. Oft ist jetzt auf der Verpackung zu lesen „ohne chemische Farbstoffe,  Duftstoffe und Lockstoffe“. Ok und was ist mit den Dutzenden anderen Zusatzstoffen? Nur weil ein Stoff nicht erwähnt wird, heisst das noch lange nicht, dass er nicht drin ist! Denken wir nur an das Beispiel von Glutamat.

Vitamine im Hundefutter sind meist nicht echt

Wir empfehlen frisches HundefutterEin weiterer Streich ist der lockere Umgang mit VitaminE unter dem Namen Alpha-Tocopherol. Beides hat nichts miteinander zu tun! Reines, natürliches VitaminE besteht aus ca 70 Komponenten. Nur eine(!) davon kann synthetisch nachgebaut werden, nämlich das Alpha-Tocopherol. Auch hier wird dir mit einer irreführenden Bezeichnung Natürlichkeit vorgetäuscht.

Andere Vitamine können schon lange und problemloser synthetisch hergestellt werden, nämlich VitaminC, Betacarotin oder auch die B-Vitamine. Natürliches VitaminC findet sich in Petersilie oder Paprika. Einen hohen Anteil natürlicher B-Vitamine haben Haferflocken.

Hunde können nur natürliche Stoffe verdauen. Synthetische Zusätze sind Geldverschwendung

Das Fatale am industriellen Hundefutter ist, dass synthetische Stoffe von Hunden nicht verdaut werden können! Sie kommen hinten genauso wieder raus, wie wir sie vorne reinstecken. Der Hund braucht natürliche Substanzen für einen reibungslosen Stoffwechsel, ein intaktes Immunsystem und um gesund zu bleiben.

Das gleiche gilt für Nahrungsergänzungen. Künstliche „Vitamine“ sind sehr billig und überall zu haben. Aber dein Hund kann sie nicht aufspalten. Auch diese Stoffe sind nicht empfehlenswert, denn sie werden unverwertet wieder ausgeschieden.

Es hat seinen guten Grund, warum reine, natürliche Produkte teurer sind. Denn der Herstellungsprozess ist kompliziert. Die Inhaltsstoffe dürfen nicht erhitzt werden. Pflanzen werden von Hand gepflückt und von den Blüten getrennt, die Samen gesammelt oder Wurzeln einzeln entfernt. Das macht den hohen Preis aus, aber dafür bleiben alle Inhaltsstoffe in natürlicher Form erhalten.

Nur natürliches Hundefutter hält deinen Hund gesund

Frisches Fleisch, Gemüse, Flocken enthalten alle Nahrungsbestandteile, die dein Hund braucht. Du musst weder rechnen noch umständlich abwiegen. Oder weisst du genau, wieviel Zink, VitaminB oder Zucker du gestern in deiner eigenen Nahrung hattest? Wenn du bei dir selber nicht abwiegst und rechnest, warum solltest du es bei deinem Hund tun? Bei Frischfütterung ist das nicht nötig!

Nahrungsbestandteile im Futter, die der Hund nicht nutzen kann, weil sie synthetisch sind, entzieht er seinen Organen oder Muskeln... Der erste Grundstein für eine Krankheit ist damit gelegt. Falsche Substanzen im Gehirn und Mangelerscheinungen im Körper. Wie können wir da einen entspannten, gesunden Hund erwarten?

Ein Hund mit gutem Immunsystem kann diese Belastungen bis zu 5 Jahren ausgleichen. Danach ist sein Verhalten wahrscheinlich nicht mehr zu ertragen oder er wird richtig krank. Die lange Inkubationszeit macht es schwer den Zusammenhang zwischen falschem Hundefutter, Gesundheit und Verhaltensstörungen zu erkennen.
Glaubst du immer noch, dass industrielles Hundefutter empfehlenswert ist für deinen Hund?

Der Zoff ums Getreide

Hundefutter frischSpeziell um Getreide wird in den letzten Jahren ein riesen Palaber gemacht. Entweder wird Hundefutter als getreidefrei, und damit besonders gesund, deklariert.
Oder den Verbrauchern wird erklärt, dass Hunde Getreide verdauen können, im Gegensatz zum Wolf. Beides ist Augenwischerei. Denn auch hier wird nicht klar gesagt, was wirklich wichtig ist.

Was nützt dem Hund Getreidefrei, wenn das Hundefutter voller Kohlenhydrate ist? Von den Zusatzstoffen ganz zu schweigen. Denn davon wird er letztlich krank. Stimmt, Hunde bilden bestimmte Enzyme, um Getreide verdauen zu können. Denn sie leben normalerweise von Pflanzenfressern wie Hühnern oder anderen Kleintieren, die sich unter anderem von Körnern ernähren! Diese Getreideanteile im Magen und Darm seiner Beutetiere frißt der Hund mit und kann sie auch verdauen. Aber:

Die Menge und die Zusammensetzung im Futter ist wichtig

Gesunde Kohlenhydrate und Ballaststoffe wie in Couscous, Quinoa oder Flohsamen braucht der Hund für seinen Stoffwechsel und kann sie auch verdauen. Aber: er benötigt höchstens 10% davon als Nahrungsanteil. Im industriellen Hundefutter finden wir aber bis zu 80% Kohlenhydrate. Noch dazu von minderwertiger Qualität, also tote Kohlenhydrate. Das kann sein Verdauungsapparat nicht schaffen und auch nicht verwerten. Auch hier macht uns die Futtermittelindustrie wieder ein X für ein U vor.

Kein Getreide, dafür minderwertige Kohlenhydrate... und dann auch noch viel zu viel davon. Otto Normalverbraucher weiss das ja nicht und freut sich nur über das „Getreidefrei“. Dass der Schuss nach hinten losgeht, weiss er nicht. Denn Ohrenschmalz, Juckreiz, Demodex, Ohrenentzündung und andere Symptome, die sich später zeigen, werden nicht mit dem minderwertigen Hundefutter in Zusammenhang gebracht. Der Hund verträgt es ja erstmal, er wird nicht direkt krank. Na sicher. Dafür werden ja die entsprechenden Zusatzstoffe beigemischt, damit keine allergischen Sofort-Reaktionen auftreten...

Deswegen empfehlen wir: frisches Fleisch, Gemüse und ein paar Flocken im Hundefutter. Damit dein Hund lange bei dir bleibt und bis ins hohe Alter gesund ist.

 

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