Unser neuer Hunderatgeber zu alternativen Heilmethoden: Ich belle nur bei Vollmond von Antje Hebel

Was Trockenfutter im Hund bewirkt

Hunde sind Fleischfresser

Bei stetiger Fütterung von Trockenfutter können Hunde Mangelerscheinungen und allergische Reaktionen entwickeln. Fleisch verdaut innerhalb 6-8 Stunden. Trockenfutter benötigt aber bis zu 20 Stunden! Durch diese ständige Belastung des Verdauungskanales ohne Ruhepausen ist es dem Hund unmöglich eine gesunde Darmflora aufzubauen.
Während der Verdauung entstehen dann Schlacken, die der Körper weder nutzen noch umwandeln kann. In den meisten Fällen werden sie über die Haut wieder ausgeschieden, wir halten das dann für eine Hautkrankheit.

Da nichts lebendes mehr verdaut wird, kommt es zum Enzymmangel und zu Fehlgärungen im Hundekörper. Es werden Stoffe freigesetzt, die die Darmwand porös und durchlässig machen. Damit ist der Weg frei, daß Bakterien, Farbstoffe oder Zusatzstoffe direkt ins Blut gelangen können. Diese Fremdkörper sind ein Alarmsignal für das Immunsystem des Hundes, das nun auf Hochtouren Antikörper gegen diese Eindringlinge bildet - eine Allergie oder andere Krankheiten entstehen.

Zudem bilden fast alle Trockenfutter beim  Stoffwechselprozeß Zucker. Dieser macht Hunde nicht nur ’süchtig’ sondern kann auch Beschwerden wie Diabetes oder Gelenkerkrankungen verursachen.
 Bei einem plötzlichen Wechsel zu Frischfutter kommt es dann aufgrund des fehlenden Zuckers zu temporären  Entzugserscheinungen und Durchfall. Das irritiert viele Hundebesitzer und sie kehren dann doch wieder zum minderwertigen Trockenfutter zurück.

Was sind extrudierte Trockenfutter

Die meisten Trockenfutter sind extrudiert. Das heißt, ihre  Zutaten werden bis über 180°C erhitzt. Derartige Extremtemperaturen zerstören fast alle Nährstoffe, Enzyme oder Vitamine. Diesem toten Matsch werden dann künstlich erzeugte Vitamine beigefügt, die allerdings nicht wirken wie natürliche Vitamine, denn der Darm kann sie nicht resorbieren.

Wenn Frischfütterung nicht möglich ist

Sollten Sie keine Möglichkeit haben Ihren Hund frisch zu ernähren, oder selber Vegetarier sein, überwinden Sie sich bitte zu einem Kompromiß. Das gleiche gilt, wenn Sie mit Ihrem Hund auf Reisen sind: Füttern Sie wenigstens drei mal pro Woche Fleisch mit Gemüse. Die restlichen Tage geben Sie ein kalt gepresstes, getreidefreies Trockenfutter. Bei diesen Futtersorten bleiben Proteine und Enzyme zum Großteil erhalten und sie sind frei von sämtlichen Zusatzstoffen, im Gegensatz zu extrudiertem Trockenfutter.

 

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